1.
Was ist der Unterschied zwischen vorhersehbaren und vorbeugbaren Faktoren? Letztere sind beeinflussbar - wenn man die Verantwortung übernimmt.

Man weiss es, man nimmt es hin, man sucht Ausreden, man sucht sich zu rechtfertigen. Statt Verantwortung zu übernehmen und proaktiv nach Lösungen zu suchen.

So geht es vielen Menschen die für Sie arbeiten. Schlussendlich tragen Sie die Konsequenzen dieses Haltungsfehlers. Wie wäre es, wenn Ihre Mitarbeiter stattdessen vorausdenken, planen, organisieren, sich positiv beeinflussend einstellen und sich auf die Herausforderung freuen, den Fokus auf Erfolge und Resultate setzen und das Ganze angehen und aus Eigeninitiative lösen?

Was brauchen Ihre Mitarbeiter dazu?

Sie müssen das bekannte Sprichwort „bei gleichen Handlungen wirst du immer dieselben Resultate erzielen“ kennen, ihre Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen (AKV) definiert haben, ihr Handlungsfeld und die ihnen zu Verfügung stehenden Ressourcen (Zeit, Instrumente, Waren, Material, Kollegen, Finanzen, usw.) kennen, Spass an der Arbeit durch ein positives Arbeitsumfeld haben, gesundes Vertrauen, transparente Kommunikation aus der Linie und zu den Kollegen, konstantes Feedback über ihre Leistung in Bezug zu ihren persönlichen Zielen... dazu eine Prise gutes Selbstvertrauen und Freude daran, ein Teil des Unternehmenserfolgs zu sein.

Machen Sie ihr Unternehmen fit für den Erfolg!

Das richtige, positive, transparente und zielorientierte Führungsverhalten in der Leitung – das verantwortungsvolle und proaktive handeln an der Basis macht ihr Unternehmen in Zukunft noch erfolgreicher.

2.
Geben Prozesse, immer gleiche Abläufe und Strukturen Sicherheit? Ja, aber sie können auch träge machen und vom Kunden ablenken.

 Ist Ihr Unternehmen in Kontakt mit internen und externen Kunden, gleichgültig ob b2b oder b2c? Dann hinterfragen sie einmal ehrlich Ihre Abläufe und Prozesse: Sind diese wirklich PRO KUNDE?

Wenn sie selbst als Kunde damit „in Kontakt“ kämen, wie würden sie sich fühlen?  Wie ein König – Diener – oder Gefangener?

Wo liegt der Fokus ihrer Mitarbeiter? Spulen sie einen Prozess ab, oder lassen sie sich wirklich auf die Kunden ein? Wo ist die Toleranz der Führung, wenn der Prozess als Richtlinie und nicht als starre Vorgabe angesehen wird?

Wie ist die Kommunikation ihrer Mitarbeiter in der Ausführung dieser Strukturen und Prozesse?

Spricht der Mitarbeiter wie eine „computergesteuerte Telefonzentrale“, wie eine Checkliste - oder wie ein Mensch der sich in die Bedürfnisse des Kunden einfühlt und lösungs- und effizienzorientiert handelt? Hören Sie negative Sätze wie „geht nicht vor Dienstag!“, „habe ich nicht!“, „Ja aber, dass ...“? Oder hören Sie positive Formulierungen wie „kann ich gerne für Sie bis Dienstag erledigen!“, „ist ab KW 5 wieder lieferbar, sonst hätte ich für sie folgende Alternative ..., was meinen sie dazu?“ oder „Verstehe, haben sie auch in Erwägung gezogen, dass ...?“ Stehen ihre Mitarbeiter auf wenn ein Kunde zur Türe hereinkommt? Gehen sie auf den Kunden mindestens einen Schritt zu?

Wie ist ihr CRM bzw. ihr Reporting aufgebaut? Wie benutzerfreundlich ist es und wieviel Zeit nimmt es in Anspruch?

Welches sind die Ziele und die Schlüsselfaktoren, die damit abgedeckt werden müssen?

  • Hilft es nur beim Daten sammeln oder dabei, die Kunden effizient und nachhaltig zu bedienen?
  • Kann es effizient während dem Kundenkontakt genutzt werden ohne den Fokus vom Kunden abzulenken?
  • Geht es um Rechtfertigung oder um das Aufgleisen von Massnahmen und Lösungen?

3.
Wie bleibt der Mensch beim Thema Digitalisierung nicht auf der Strecke? Indem Sie ihn auf allen Ebenen berücksichtigen und einbeziehen.

Fragen Sie sich:

  • Was ist das Ziel der Digitalisierung in Ihrem Unternehmen?
  • Was ändert sich für wen?
  • Welche Defizite könnten entstehen oder empfunden werden?
  • Wie werden Mitarbeiter darauf vorbereitet? (und ich meine nicht nur technisch!)
  • Wie wird untereinander geholfen damit zurecht zu kommen?
  • Wie wird es in der Linie vorgelebt und thematisiert?
  • Wie werden die Beziehungen zwischen den Mitarbeitern und mit den Führungspersonen weiterentwickelt und aufrecht erhalten? Wie werden die emotionalen/beziehungsbetonten Angelegenheiten auf Distanz gehandhabt?
  • Wie wird Distanz auch als Nähe empfunden und gelebt?
  • Wie kann ein noch grösseres Netzwerk zwischen Menschen (interne/extern) entstehen und aktiv gelebt werden?

4.
#MeToo und Sexismus im Betrieb?

Sexismus im Betrieb kann eine Zeitbombe sein, wenn er nicht proaktiv und richtig thematisiert wird.
Wer ist „schuld“ daran? Männer/Frauen/Gesellschaft/das Internet?

Das ist zunächst zweitrangig. Viel wichtiger ist es das Thema mit Offenheit anzugehen, darüber zu sprechen, gemeinsam Regeln und Verhaltensweisen festzulegen und den Konsens dazu in der Belegschaft zu finden und zu verankern. Etablieren Sie Respekt, Empathie, Menschlichkeit und die Offenheit zum positiven Dialog als zentrale Teile der Unternehmenskultur. Und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern im gelebten Miteinander. So vermeiden Sie Probleme, die den Erfolg ihres Unternehmens schwerwiegend beeinträchtigen würden.

Wollen wir gemeinsam über diese und weitere Themen des Business und Personal Development sprechen? Gerne erwarte ich Ihre Kontaktaufnahme:

Stefano Habegger
business and personal developer
sales & leadership expert

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